Honigmassage

Die Honigmassage stammt aus der traditionellen tibetischen und russischen Naturheilkunde und war jahrelang in Vergessenheit geraten.

In der chinesischen u. tibetischen Medizin resultiert eine Krankheit aus der falschen Verteilung der Lebensenergie (Chi) im Körper. Befinden sich in bestimmten Körperregionen oder Organsystemen zu viel oder zu wenig Energie, spricht man von Blockaden, dh die Lebenskraft kann nicht mehr harmonisch fließen. Unwohlsein bzw. Schmerzen sind die Folge.

Wird die Energieverteilung im Körper reguliert, kann über den Selbstheilungsmechanismus das gesunde Gleichgewicht wieder hergestellt werden.

 

Wirkung der Honigmassage: 

  • Bei der Honigmassage wirkt die Kraft der Inhaltsstoffe des Bienenhonigs direkt über die Haut heilend und desinfizierend auf den Organismus
  • Über die Haut wird eine Reizung des Gewebes hergestellt, die Durchblutung und Stoffwechsel wird kräftig angeregt; Entschlackung und Regeneration dh Schmerzen können abklingen
  • Reflektorische Wirkung (Anregung der Reflexzonen)
  • Entgiftung: durch die pumpenden Bewegungen der Hände werden bei der Honigmassage alte Schlacken-, Schad- und Giftstoffe bis tief aus dem Körpergewebe heraus gezogen bzw. mobilisiert, die er im Laufe der Jahre aus der Umwelt, der Nahrung und aus Medikamenten aufgrund mangelnder Ausscheidung eingelagert hat. Gifte werden verstärkt zur Haut transportiert und gleichzeitig gelangen Sauerstoff und Nährstoffe in die Zellen. Es bildet sich im Verlauf der Massage eine kaugummiähnliche Masse in Form von gelblichen Kügelchen, die je nach den Beschwerden des Patienten mehr oder weniger groß werden können
  • Die Poren werden geöffnet, die Haut gereinigt; abgestorbene Hautzellen werden gelöst
  • Die Honigmassage belebt den gesamten Organismus stark, stärkt das Immunsystem sie eignet sich daher in erster Linie bei Erschöpfung und Schwäche infolge von Stress, Alter oder Erkrankungen, bei Spannungen, nervösen Störungen und Unruhezuständen
  • Energie wird wieder zum Fließen gebracht und somit die Harmonie in allen Körperregionen und Organen wieder hergestellt.

 

Durchführung: eine Behandlung dauert zwischen 30 und 60 Minuten

Erwärmter Honig wird gleichmäßig auf den vorbereiteten Rücken verteilt, einmassiert, geknetet und geklopft, anschließend wird die Haut wieder gereinigt und mit mildem Öl nachmassiert.

 

Indikationen

Bei den folgenden Erkrankungen kann die Honigmassage erfolgreich zur Anwendung kommen:

Die Honigmassage stellt die natürliche Entgiftungsfähigkeit des Körpers wieder her. Sie eignet sich daher besonders bei der großen Vielzahl typischer Zivilisationskrankheiten, die auf Einlagerung von Giften und Schadstoffen zurückzuführen sind, zB: Herz-Kreislauf, Allergien (ausgenommen Allergie auf Honig), rheumatische Beschwerden der Muskulatur und Gelenke, Magen und Darmstörungen - Verdauungsprobleme, chronische Erkrankungen: Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung, Müdigkeit; Kopfschmerzen.

Aber auch: Leberleiden, Blasenbeschwerden, Nierenschwäche, Lungenproblemen, Nachlass der Vitalität, Menstruationsstörungen bei Frauen, Angstzustände, Schlafprobleme, Appetitmangel, Depressionen, Arthrose, Nervenstörungen, Rückenschmerzen, Erschöpfung, Immunschwäche, Osteoporose, Cellulitis......u.v.m.

 

Die Honigmassage ist ein Juwel, ideal wäre eine regelmäßige Anwendung als Vorbeugung.

Unternehmen Sie viel, was Ihnen Entspannung und Freude  bringt. Denn durch Sorgen und Stress werden bekanntlich vermehrt Schlacken im Gewebe eingelagert.

 

Kontraindikationen: Honigallergie, Bereich offener Wunden, Hautschäden, Ekzemen oder Hautausschlägen

Tumore (Gefahr der Metastasenbildung), Blutungen im Körper z.B. Magengeschwüren und Magenbluten, kurz nach Schlaganfall (später durchaus hilfreich), zu hoher Augendruck (Glaukom), Thrombose, Infektionskrankheiten

 

Die Kraft des Bienenhonigs

Für 1 kg Honig muss eine Arbeitsbiene ca. 8000 Blüten aufsuchen und ca. 3000 km fliegen.

Honig enthält ca. 60 verschiedene, z.T. kaum erforschte Wirkstoffe, darunter Glucose, Fructose, Wasser, Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente, Enzyme, Vitamine, Pollen, antibiotische u. antibakterielle Wirkstoffe, sowie Acetylcholin (ein Gewebshormon das sich positv auf Herz, Darm und Nieren auswirkt), Gelee Royale.

Auch hier ist das Ganze mehr als die Summe seiner Einzelteile und manche Wirkung entsteht erst durch das Zusammenspiel einzelner Stoffe. Über die Haut können alle Wirkstoffe direkt in den Körper eindringen.